Risikofaktoren

Risikofaktor Alter
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. 

Bei jedem sechsten Mann über Fünfzig (17%) wird heute Prostatakrebs diagnostiziert. Für jeden Dritten dieser Prostatapatienten endet die Krankheit tödlich.

Familienanamnese
Der Zusammenahng zwischen einer positiven Familienanamnese und dem Risiko, ein Prostatakarzinom zu entwickeln, ist belegt. Dabei liegt das relative Risiko bei 2,5- bis 4,3 % für jeglichen erstgradigen Verwandten.
Weitere Faktoren, die das relative Prostatakrebsrisiko erhöhen, sind: jüngeres Alter betroffener Familienmitglieder, steigende genetische Übereinstimmung zum betroffenen Familienmitglied und steigende Anzahl individuell betroffener
Familienmitglieder.

Weitere mögliche Risikofaktoren
Neben den genannten Risikofaktoren gibt es eine Reihe von Faktoren, die mit dem Auftreten eines Prostatakarzinoms in Verbindung gebracht werden. Für keinen der Faktoren gibt es jedoch eindeutige Belege.

Ernährungsbedingte und sozioökonomische Faktoren
Das Auftreten des Prostatakarzinoms zeigt global betrachtet ein signifikantes
Ost-West-Gefälle zugunsten des asiatischen Raumes und innerhalb Europas
auch ein Nord-Süd-Gefälle zugunsten südeuropäischer Länder.
Dieses wird mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten in
den Ländern sowie sozioökonomischen Faktoren in Verbindung gebracht.

Bezüglich der Ernährung liegen Studien vor, dass von Phytoöstrogenen
(insbesondere Soja) und einer lyconpenreichen Kost (in Tomaten
enthalten) eine schützende Wirkung ausgeht.